Kategorie: Kritisches

Jemand will Blatter loswerden. SKANDAL!

One love!

Je suis 5!

Horst Seehofer sagt Ausländern nur „Willkommen“, die bereit sind, die deutsche Sprache zu lernen und beklatscht bald wieder Rafinha-Flanken. PEGIDA-Blindgänger, Pardon – Spaziergänger, bejubeln in ein paar Wochen wieder die Tore von Migranten.

In diesen Stunden fällt es schwer über Fußball zu schreiben, entschuldigt bitte. Uns bleibt nur jedem von euch einen klaren Verstand zu wünschen und ein Bewusstsein darüber, dass uneingeschränkte Demokratie den Sport in all seiner Vielfalt überhaupt erst möglich macht. JE SUIS CHARLIE!

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Blatter hat einen Herausforderer

(Der Kommentar wurde gelöscht. Anm. d. Ethikkommission)

Nein, Jens, ich will das nicht mehr!

von Heiko Rothenpieler (völlig neutral)

„Schiri ey maaan, der 5er hat ja mehr Leben als Jens Keller!“ hallte es am Sonntag in der Bezirksliga 4 Westfalen über den Platz. Nuhnetals Trainer Arno Deimel tobte am Spielfeldrand wie das HB-Männchen in seinen besten Zeiten. Auch die spitze Nase und das schwarz-gelbe Outfit ließen die beiden nur schwer auseinander halten. Arno ging es wohl sehr schlecht da draußen. 1:3-Rückstand. 81. Minute. Hilflos, allein, machtlos. Nur sieben Punkte aus acht Spielen. Ich stand in der Nähe und verstand HB-Arno, ihn und seinen genialen Geistesritt in den Metapherkeller.

Heute wurde Keller entlassen. Mein auf lautlos gestelltes Smartphone kämpfte mit 47 WhatsApp-Nachrichten in 13 Chats. Akku leer. Ich antwortete in kleinen Sätzen, versuchte in Kürze episch zu antworten. Schrieb Sätze wie „Ein Volk atmet auf“ oder „Das Leiden hat ein Ende“ bis zu internen Glückseligkeiten wie „Max Meyer darf nun durchspielen“ oder „Roman ‚Bolt‘ Neustädter bekommt es nun schwer haha“. Zwischen neun und zehn Uhr telefonierte ich durchgehend. Danach kommentierte ich like HB-Arno das ein oder andere von Freunden oder ehemaligen Keepern: „Hoffenheim ist doch nur die Spitze des Eisbergs. Du weißt doch selbst wie das ist mit deinen Vorderleuten. Rückt man sie in jedem neuen Spiel zurecht wie Schachfiguren, geraten sie in ausweglose Situationen. Verletzte hin, Verletzte her. Es hat schon viel früher begonnen. Erinnere mich an Höger als rechter Verteidiger beim Pokal-Aus in Dresden. Erinnere mich an eine klar offensive Marschroute in Gladbach mit einer C-Elf und Boateng als Zehner: „Wir hatten einen Plan, der nicht aufgegangen ist.“ (Höwedes) Erinnere mich an Ayhan als rechter Verteidiger in Hannover, der zentral, aber auch nur zentral einer der besten Fußballer auf Schalke ist. Das reicht aber Keller nicht als Einsicht – gegen Maribor musste Ayhan wieder rechts ran. Erinnere mich an Neustädter, der gerade wegen seiner fehlenden Schnelligkeit jemand flottes neben sich braucht. Keller stellt ihm Matip zur Seite. Welch Wunder endet das mit Gelb-Rot. Die Liste an taktischen Fehlern ist so lang wie seine ganze Trainerzeit. Und soll mir bloß keiner mit dem Derbysieg kommen. Auch da weißt du bestens, dass dies über Emotionen geht und eigene Gesetze beinhaltet. Hannover, Hoffenheim, Frankfurt, Ligaalltag – darum geht es leider Gottes eben auch! Spätestens das Auftreten gegen Saloniki hätte als letzte beispielhafte Phase das Ende des Trainers bedeuten müssen.“ 

Nun ist es 13Uhr und ich habe beschlossen einen Strich unter dem Ganzen zu ziehen. Ich reg mich nicht mehr auf. Nein, Jens, ich will das nicht mehr! 21 Monate habe ich das getan und mich jedes Mal gefragt, warum keiner außer dem Trainer selbst vor laufender Kamera seine Monate Auf Schalke derart penibel zählt. Das hat jetzt ein Ende. Ich wollte dem Mann nie etwas Böses, schon gar nicht wegen seines traurigen Blickes, was – wie ich finde – in die unterste Schublade gehört und an denunzierender Kritik kaum zu überbieten ist. Für einen Jugendtrainer, der mit Kölner SpoHo-Kladde die Kabine betritt, wird es für Keller immer reichen. Für mehr aber auch leider nicht. Das weiß auch HB-Arno.

hrp

Guido Knopp, übernehmen Sie!

Fast wie in echt. Fast.

Fußballromantiker…HIER!

Keine Bange FAZ, taz & Co.!

2,w=559,c=0.bildEs kribbelt ja schon, über diese Schwachsinnsdebatte die Finger auf die Tastatur zu legen. Doch weil es eine Schwachsinnsdebatte ist, lassen wir es einfach. Genießt die Zeit nach der Zeit. Redet wieder über etwas anderes als über Fußball. Spielt Mau-Mau, lest Bücher im Garten, legt ein Steak auf den Grill (besser kein Angus Steak), wascht wieder Autos, mäht wieder den Rasen, trefft euch mit Freunden oder hört Chopin. Entspannt euch in Thermen, besucht philosophische Foren, trainiert die WM-Pfunde des Couchlebens ab oder schaut euch Liebesschnulzen im Kino gleich 2x an. Macht irgendetwas. Denn das alles ist sinnvoller als sich (ernsthaft) mit solch plakativem Wahnnsinn zu beschäftigen. Keine Bange, FAZ, taz (übrigens das erste Mal seit Hitler wohl einer Meinung) und Co.: Bald ist wieder Ligaalltag. Khedira bleibt/ Kroos wird Kollege von Di Maria!? Bei Arsenal werden Giroud und Podolski wieder FA-Cups jagen, in München und Wolfsburg wird man Dante und Gustavo aufbauen, in Paris werden sich 5 Brasilianer mit achso verfeindeten 3 Argentiniern die Kabine teilen und ja, es ist sogar möglich, dass sich Mascerano mit einem deutschen Keeper verbündet. Wir vermuten sogar, dass Demichelis und Lahm weiterhin befreundet bleiben. Ihr müsst also leider wieder „nur“ darüber schreiben, wer an welchem Tor beteiligt war und wie das Spiel ausging. Ihr tut einem fast leid. Diese sinkenden Auflagen machen einen auf Dauer wahrscheinlich ziemlich fertig.

Ja, aber ich denke, dass.

facepalm_picard2„Ich weiß ja eigentlich, dass der Philipp auf rechts spielen muss, aber ich weiß auch, dass ich nichts weiß und kein Trainer bin, aber wenn das der Fall ist und deshalb ja keiner außer dem Jogi etwas versteht, verstehe ich nicht warum nicht die Kosequenz sein könnte, dass der Samy nicht auch dort spielen könnte wo der Philipp spielt, spielen doch beide mit dem Basti die gleiche Position im Mittelfeld, aber die anderen sagen alle dass nur der Philipp nach außen soll, damit wir über außen sicherer stehen, aber die anderen sagen auch alle, dass der Basti und der Samy nicht miteinander spielen können, aber weil der Samy gut auf den Pogba aufpassen kann, soll der im Mittelfeld spielen und das hieße ja wieder, dass der Philipp ins Mittelfeld zurück müsste, aber das geht ja nicht, weil ja alle das Gegenteil wollen und der Jogi dann ganz den Überblick verlieren würde und alle sagen, dass er das ja schon längst getan hat, also den Überblick….verlieren, den ich, der weiß dass er nichts weiß und nie wusste, schon längst verloren hat, aber genau deshalb weiß und ja, jetzt hab ichs, der Basti also Außenverteidiger spielen kann, und weil der ja gut mit dem Thomas kann, auch menschlich, und der Mesut doch gegen Ghana ganz gut auf links war, weil der ja auch einen linken Fuß hat, aber auf rechts spielt, damit er nach innen ziehen kann, kann er jetzt ja wieder auf links spielen und der Thomas dafür auf rechts ausweichen und die Räume suchen, die der Mesut nicht findet und der Miro kann zurück in den Sturm und dann kommen von links und rechts Flanken und der Basti und der Thomas auf einer Seite, der Philipp, der Jogi, der Samy, der Miro, ja auch die BILD wären glücklich und alle könnten sagen, dass ein Spiel bei 0 beginnt, der Ball rund ist und Fußball immer noch über Tugenden entschieden wird und alles andere Wurscht ist und der Basti eigentlich ja gar nicht auf rechts spielen kann und ich eigentlich gar nichts weiß.“

Kann bitte endlich irgendwer das Spiel anpfeifen!? Danke.

Eistonne. Aber ganz schnell.

Eistonne. Drei Tage. Alles egal und deshalb auch gut so. Viel Kritik. Zu viel Kritik. Außenverteidiger zu schlecht. Mertesacker zu langsam. Ja warum denn auch nicht!? Höwedes Innenverteidiger. Mustafi Innenverteidiger. Von Haus aus. Und dann sogar gut. Richtig gut. Eistonne. Mit dem Kopf zu erst. Jogi zu erst. Danach Lahm vielleicht Außenverteidiger. Dann muss auch Merte nicht aussem Zentrum raus. Is mir völlig Wurscht. Wir sind jetzt unter den letzten Acht. Und nur das zählt. Huffington Post schreibt übers „Verzetteln“ gegen Algerien (keine Karnevalstruppe): „Von dem Favoritenstatus war nichts, rein gar nichts zu sehen.“ Aha. So Favorit wie Spanien. So Favorit wie Frankreich gegen Nigeria (keine Karnevalstruppe). So Favorit wie Holland und Brasilien (ohne Neymar kein Karneval). So geil Favorit wie Italien. Nur der Deutsche ist DER Favorit. Klar. Eistonne. Schnell. Mecker, Mecker, Geklecker. Liegt dem Deutschen eben. Alles schlecht reden? Sehr gerne. Huffington Post weiß: Scheunentorartige Löcher im Mittelfeld. Stotternde Offensive. Khedira und Schweinsteiger „können nicht zusammen.“ (Der Autor Marcel Bohnensteffen schreibt übrigens über Fußball) Erschreckend ideenlos. Wat wollense?! Wollense se ne erfolgreiche WM oder somma wieder ausscheiden und ham schön gespielt?! Freitag weiter, weiter, immer weiter. Mathieu Debuchy übrigens auch einer dieser schlechten Außenverteidiger. Die (Frankreichs Karnevalstruppe) dürfen aber. Wir offenbar nicht. Wir dürfen eben keine Turniermannschaft mehr sein. Durften wir früher nur zu gerne. Heute nicht erlaubt. Der Deutsche ist nämlich nun Ästhet. Eistonne. Aber ganz schnell.

 

Fifa in 13 Minuten

Wieviel mehr geht noch, RB?!

Löw nominiert frech weiter

Willkommen im Team: Nico Rosberg (Mannschaftssportler), Martin Kaymer (gg. Franz beim Golfen verloren) und Pascal Wehrlein (Ex-DTM) sorgen bei der Pressekonferenz für Furore. Darunter erfahren wir in der illustren Runde die wirklich wichtigen Dinge für die WM: Wieviel Punkte hat Oliver Bierhoff in Flensburg? Wer sammelt Panini-Bildchen? Kann Nico Rosberg überhaupt das Halbfinale sehen, wenn er selbst ein Rennen fährt? Bekommt Jogi Löw von MERCEDES BENZ (Furche liebt Product Placement) nun endlich ein Moped mit Tempomat? Stimmt es, dass Martin Kaymer in seiner Jugend wirklich Stürmer war? Achso, und Samy Khedira ist gut bei der Mannschaft angekommen. Wir vermuten, dass er wohl auf ist. Warum besaufen wir uns nicht einfach alle mit ERDINGER Weißbier und wachen rechtzeitig zur WM wieder auf!? Wäre für alle Beteiligten das Beste. Vermuten wir.

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Neues, altes Logo RB Leipzig

Starkes Ding des BVB

Kuchen-Eklat bei Man City

1901168_767975099909111_2960484353050509948_nDer personifizierte Mittelfeldmotor Yaya Toure bekam zu seinem 31. Geburtstag nur einen Kuchen seitens des Vereins, jedoch ohne persönliche Glückwünsche der Klub-Eigentümer. Dazu sein Berater Dimitri Seluk: „Aber als Roberto Carlos Geburtstag hatte, bekam er vom Präsidenten Anschi Machatschkalas einen Bugatti.“

Völlig zu Recht sagen wir! Mit seinem erst kürzlich Anfang April verlängerten Vertrag bis 2017, mit wöchentlicher Aufwandsentschädigung von 260.000 Euro, muss Yaya fast 6 (!) Wochen sparen, um sich einen „Bugatti Veyron“ leisten zu können (Listenpreis: ca. 1,5 Mio Euro). Der wäre doch wohl mindestens mal drin gewesen zum 31. Geburtstag!

Yaya, wir fühlen mit dir!

TV-Evolution des Fußballs

Sätze der Bedeutungslosigkeit (#2)

Oh Banana Joe!

Neues aus der Hölle von Katar

Ein Schnuller für den Kosovo

„Welcher junge Spieler will schon immer wieder gegen die gleiche Bolztruppe des Nachbarortes antreten? Für Fußball-Anarchisten ist der Kosovo deshalb ein Paradies. Hier ist Macht nicht mächtig, weil sie nicht mächtig sein kann.“ – Eine Reportage unseres Furchenautors Heiko Rothenpieler aka Der Edelreservist über das erste Länderspiel des Kosovo, schweizer Volksentscheide und drei kosovarische Jungs auf einem südwestfälischen Sofa. Nach der Veröffentlichung in der Siegener Zeitung hier nun der Artikel in ungekürzter Fassung. Lesenswert!

Zum Artikel: http://deredelreservist.wordpress.com/2014/03/29/ein-schnuller-fur-den-kosovo/

Lieber Herr Niersbach…

…wie kann man sich eigentlich so derart statementarm um Kopf und Kragen reden? Wenn jemand dachte, das aktuelle Sportstudio selbst sei auf dem Boden der Profillosigkeit angelangt, wird gerade von unserem DFB-Präsidenten einen Besseren belehrt. Nations League, Blatter, Brasilien, Katar – so viele wichtige und richtige Fragen. Was folgt ist nach 20 Minuten Interview die symptomatische Einsicht, dass sich der DFB bei Abstimmungen der FIFA und UEFA „solidarisch und nicht nach der eigenen Meinung“ verhält. Hätte keiner erwartet, dass der Fußball ein Spielball politischer Geld-und Machtspiele ist. Fassen wir es pragmatischer zusammen: da wir eh nichts ändern können, schwimmen wir mal mit (was auch immer) und gucken dann mal. Bitte schnell zur Torwand.

nxnxnxnx

 

Betreff: Stadionzeitschrift

Die STADIONZEITSCHRIFT war einst das „Sprachrohr“ der Fans. Inzwischen verkommt sie zu einer vereinspolitischen Pinnwand ohne Einwand. Kritik und Meinung weichen den „besten“ Fanfotos aus aller Welt, Werbung verdrängt das 0:3 der letzten Woche, die „Daumen-hoch-Worte“ des Neuzugangs XY erweisen sich so gähnend einseitig wie der Rückblick auf die „perfekte“ Jahreshauptversammlung – die natürlich mit einer „insgesamt positiven Bilanz“ endete.

Daher sind vereinsunabhängige „Blättchen“ so wichtig wie nie zuvor. Vom „Schalke Unser“ bis zum „Gooners“ von Arsenal London – die unabhängige Meinung von und für Fans ist eine der wichtigstgen Errungenschaften lebhafter Fankultur und sicher die 1,50€ am Stand vor der Kurve wert.

Schalke Unser

 

Urteil im Fall Ulrich H. also nach 14 Uhr…

Großer Tag für den Fußball

Für die meisten von euch wird der 5. März einfach nur ein Mittwoch sein. (Gut, Jens Jeremies wird 40) Für den Kosovo aber entpuppt sich der 5. März als ein historisches Datum: gegen Haiti darf zum ersten Mal eine kosovarische Auswahl ein offizielles Länderspiel bestreiten!

Enis Alushi und Albert Bunjaku werden um 15Uhr in Mitrovica auflaufen. Ob u.a. Shaqiri, Behrami, Xhaka, Berisha und vor allem Januzaj in in naher Zukunft folgen werden, ist vor allem von einer Mitgliedschaft bei der Fifa abhängig…oder an schweizer Volksentscheiden. Wir werden das Spiel bei einer kosovarischen Familie schauen und euch vom „Ende des langen Wartens“ berichten. Ein großer Tag für den Fußball und den Sport im Allgemeinen!

fffffffffffff

95 Thesen über Bayer Leverkusen

Gestern war Martin Luthers Todestag. Bayer 04 gedachte mit einem Trauermarsch. Wir schließen uns an.

1. Werden niemals Meister.
2. Werden niemals Champions-League-Sieger.
3. Hatten gegen PSG die Hosen voll.
4. Hatten vor Zlatan Ibrahimovic die Hosen voll.
5. Gonzalo Castro ist kein Nationalspieler.
6. Simon Rolfes ist kein Nationalspieler.
7. Ulf Kirsten war Nationalspieler.
8. „Du und die Werkself“ bringt keine neuen Fans.
9. „Du und die Werkself“ ist Marketing auf Crack.
10. Stefan Kießling kann gut kochen.
11. Sami Hyypiä war ein geiler Verteidiger.
12. Wurden 1995 im Hallen-Masters-Finale verpfiffen.
13. Leverkusen ist kein Urlaubsort.
14. Aspirin hilft am Tag danach.
15. Sascha Lewandowski liebt den Job als Nachwuchs-Cheftrainer.
16. Erich Ribbeck hat dem Verein gut getan.
17. Christoph Daum hat dem Verein gut getan.
18. Dragoslav Stepanović hätte Zlatan weggeraucht.
19. Stellen international die Bundesliga in ein besonderes Licht.
20. Tradition ist keine Phrase.
21. Markus Feldhoff fehlt als Konterstürmer. Immer.
22. Andreas Rettig wurde zufällig in Leverkusen geboren.
23. Ist ein Gegenstand.
24. Das Klinikum Leverkusen ist ein schönes Gebäude.
25. Sidney Sam ist mehr als 2 Millionen Euro wert.
26. Sidney Sam ist mit den Gedanken schon auf Schalke.
27. Carsten Ramelow fehlt niemanden.
28. Hatten gegen PSG die Hosen voll.
29. Heung-Min Son war einfach nur froh, nicht mehr beim HSV zu sein.
30. Es werden keine 10.000 Bayer-Fans nach Paris reisen.
31. Rudi Völler sieht alle Schiedsrichter-Entscheidungen völlig neutral.
32. Im Wappen ist keine Firma zu erkennen.
33. Haben mehr Tradition als RB Leipzig.
34. Lucio und Ramelow hatten unterschiedliche Mütter.
35. Lucio und França hatten die gleiche Mutter.
36. Robin Dutt hat sich bei Michael Ballack persönlich entschuldigt.
37. Haben 34 Auswärtsspiele pro Saison.
38. Spielen schönen Fußball.
39. Spielen schönen, erfolglosen Fußball.
40. Paolo Rinks Urgroßvater wanderte 1904 von Heidelberg nach Brasilien aus.
41. Das Rathaus sieht aus wie das „Schapen-Raumschiff“ in Men In Black.
42. Rainer Calmund hat selbst Fußball gespielt.
43. Bernd Schuster würde für Bayer sofort bei Malaga kündigen.
44. Jorginho war ein großer Fußballer.
45. Die Parkplatzsituation am Stadion könnte besser sein.
46. Die Stadionwurst könnte besser sein.
47. Hatten gegen PSG die Hosen voll.
48.  95% aller Bayer-Fans kennen nicht die 4 Elferschützen zum UEFA-Pokal-Sieg ´88
49. 100% aller Bayer-Fans wissen wo Unterhaching liegt.
50. Bum-cun Cha ist kein Kaugummi-Hersteller.
51. Keinen Sponsor zu haben impliziert nicht zwangsläufig Sympathie.
52. Rüdiger Vollborn hätte das 0:3 verhindert.
53. Ein 0:4 kommt nicht durch Pech zu stande.
54. Christian Wörns ist ein erfolgreicher Jugendtrainer. Auf Schalke.
55. Emerson spielt immer noch.
56. Landen in der Saison 2013/14 hinter Bayern München.
57. Thomas Hörster muss man kennen.
58. Die Löwen im Vereinswappen sind ein und derselbe Löwe.
59. Die Fan-Freundschaft mit Kickers Offenbach ist ernst gemeint.
60. Die Fan-Freundschaft mit Standard-Lüttich ist nicht ernst gemeint.
61. Die Fan-Freundschaft mit Arminia Bielefeld ist nicht mehr, passte aber.
62. Die Fan-Freundschaft mit Wolfsburg ist noch nicht, würde aber passen.
63. „Vizekusen“ ist kein zynischer Ausdruck.
64. „Vizekusen“ ist ein historischer Begriff.
65. „Vizekusen“ hat sich Bayer beim Patentamt in München als Marke schützen lassen.
66. Das 11:0 gegen den FC Stahl Brandenburg 1994 führte zu keinem Titel.
67. Dirk Heinen fand Gott in Leverkusen.
68. Ulrich Haberland hätte Ibrahimovic gekauft.
69. Gegen Real Madrid darf man im Finale verlieren.
70. 100% Bayer-Fans haben ein absolut reines Gewissen.
71. Du verlierst kein Wort über den Fight Club!
72. Hatten einen weißen Brasilianer.
73. Zoltan Sebescens Wechsel von Wolfsburg nach Leverkusen war eine Herzenssache.
74. Markus Happe hätte das 0:5 gemacht.
75. Es gibt 350 Bayer-Fanclubs.
76. PSG war der erwartet starke Gegner.
77. Thomas Brdarić hätte dem Spiel gut getan.
78. Werden nie Weltpokalsieger.
79. Opladen ist ein Freistaat.
80. Carl Leverkus war ein bekannter deutscher Chemiker.
81. Uerdingen gehört zu Krefeld.
82. Bernd Leno wird sich nicht weiterentwickeln.
83. Jens Hegeler pflegt bei 5 BuLi-Einsätzen zurecht die Durchschnittsnote 5,0.
84. Wolfgang Holzhäuser ist stolzer Freiberufler.
85. Paulo Sérgio wurde mit Leverkusen Torschütze des Monats 1996.
86. Paulo Sérgio wechselte nicht wegen Titel-Ambitionen nach München.
87. Leistungssteigernde Medikamente gibt es nur in Freiburg.
88. Andre Schürrle und Manuel Friedrich sind keine Legenden.
89. Diego Placente ist unschuldig.
90. Leverkusens erster Trainer war ein Österreicher mit Namen Polster.
91. Jens Nowotny wird als sportlicher Berater mit Fortuna Köln Meister.
92. Die Auswechslung Wollscheid für Sam war keine Verzweiflungstat.
93. Die Bay-Arena ist nur bei großen Gegnern ausverkauft.
94. 36% Ballbesitz ist eine völlig überbewertete Statistik.
95. Hatten gegen PSG die Hosen voll.

Best of B(r)abbel

Was macht Markus Babbel eigentlich so? Achja, genau:
1. „Podolski war in Köln und bei den Bayern zu faul.“
2. „Mesut Özil muss an seiner Körperspannung arbeiten.“
3. „Mertesackers Leistungen waren nicht das Gelbe vom Ei.“
4. „Gegen die Großen bekam Arsenal oft auf den Sack.“ (…zzZ)
5. „Ich hätte den HSV übernommen. Habe gerade nämlich nix zu tun. Deshalb muss ich über irgendetwas reden um nicht von der BILDfläche zu verschwinden.“

(Natürlich nicht überbewerten, wissen wir doch alle äh von ihm: „Ich bin kein Typ, der nachtritt.“)

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Was fordert Kuntz schon Schlimmes?!

pokal-auslosung-2-runde-514 Stefan Kuntz findet eine Änderung des Spielmodus im DFB-Pokal sinnvoll. Vor allem beim Thema Austragungsort steht Kuntz für „ein grundsätzliches Heimrecht für unterklassige Gegner“ ein. Man könnte es sich einfach machen und sagen, dass der gute Stefan nur frustriert sei wegen des nun schier unmöglichen Finaleinzugs seiner Roten Teufel. Nach einem grandiosen Auftritt gegen die Werkself träumte man am Betzenberg nach 1996 wieder einmal vom Pott in Berlin und wird nun mit der Floskel abgemahnt, man habe die „Hosen gestrichen voll“ und besäße keine Größe die bevorstehende Niederlage bei den Bayern hinzunehmen. Doch was fordert Kuntz schon Schlimmes? Dass ein unterklassiger Club endlich einmal ein ausverkauftes Haus hat? In einer Kicker-Umfrage stimmten von über 11.000 Teilnehmern 62,3 % für eine Änderung des Reglements.

Schaut man sich in anderen Ländern um, verlangt Kuntz damit keine traditionsbrechenden Revolutionen. In Englands FA-Cup und ältestem Pokalwettbewerb der Welt zum Beispiel findet dies in eingeschränkter Form statt. Über Spielpaarung und Heimrecht wird zunächst gelost wie in Deutschland, jedoch unterliegt der FA-Cup einem offeneren K.O.-System. Endet das Hinspiel nämlich mit einem Remis, folgt ein Rückspiel auf dem Platz des anderen Vereins und kann erst dort, möglicherweise durch Elfmeterschießen entschieden werden. Das Argument von noch mehr Spielen und Überbelastung wirkt im Hinblick auf den Terminplan eines englischen Profis nichtig.

So stände zumindest eine mögliche taktische Marschroute im Raum, nicht zwingend auf Sieg spielen zu müssen. Ob der FCK in München dieses Unentschieden holen könnte sei dahin gestellt. Doch allein die Chance eines Rückspiels vor 50.000 in der dann sicheren „Hölle“ Betzenberg würde das „reine Losglück“ relativieren und den Rahmen der Veranstaltung fairer gestalten. In Italiens „Coppa Italia“ sieht der Modus übrigens von vorne herein ein Hin- und Rückspiel im Halbfinale vor. In Spanien wird der Sieger bereits vom Sechzehntelfinale bis zum Halbfinale in Hin- und Rückspiel ermittelt. Alles also eine Frage der Chancengleichheit und weniger die von Stefan Kuntz.

Schweizer Nati nach Volksentscheid aufgelöst

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Der schweizer Radio-Sender SFR3 bezieht auf großartigem Wege Stellung.

Der Kommentar auf der Facebook-Seite des SFR3 mit den meisten Likes ist übrigens dieser hier (anschnallen): „Ähm… Sorry aber diese Darstellung ist etwas falsch… Um in der CH-Nationalmannschaft spielen zu können muss man im Besitze des CH-Passes sein. Ich gehe jetzt mal davon aus, dass die jeweiligen Spieler schon vor Gründung der EU bereits hier waren. Also sind die nicht von den Verträgen betroffen. Desweiteren finde ichs etwas dämlich sich als Radio Sender ganz klar links zu zeigen. Ich finde man sollte gerade als Radiosender eine gewisse Distanz zu beiden Seiten beibehalten das heisst Neutral bleiben… Was an dem Bild nun lustig sein soll versteh ich nicht… Sorry!“

Dass es schlichtweg um Migrationshintergrund geht…ähm sorry, ähm, das habt ihr leider nicht verstanden.

Der Fußball ist nicht homophob!?

Amazing Goal. Full HD!

„Stellen Sie sich vor es ist WM…

Elektropost