Raus aus dem Schatten

Es ist nicht leicht etwas über Oliver Glasner und Eintracht Frankfurt zu sagen, geschweige denn vorauszusagen. Doch einzelne Kommentare, er sei ein typischer Werks-Elf-Coach ohne Ecken und Kanten, gehören in die Tonne. Seine Arbeit bei Red Bull, als Co-Trainer unter Roger Schmidt, ist zehn Jahre her und eine kurze Zeit bei Wolfsburg machen einen unscheinbaren Coach noch lange nicht zum Symbol eines Autokonzerns. Vielmehr rufen wir jedem Adler-Fan zu: Wer mit dem LASK in 161 Spielen durchschnittlich 1,97 Punkte holt, muss ein paar kluge Ideen in der Tasche haben. LASK, das bedeute damals Aufstieg nach Chaos und Konkurs und Europapokal nach Aufstieg. Auch das sind die Fakten hinter einem Mann, dem gerne das unrühmliche Klischee der schulbuchmäßigen Trillerpfeife angeheftet wird. Klar ist aber auch, dass der 46-Jährige nun das erste Mal ein Umfeld mit mehr Wucht und mehr Medienrummel bekommt. Sonnte sich Glasner bislang bei seiner Arbeit gerne im Schatten, muss er in Frankfurt sicher des Öfteren Rede und Antwort stehen. Die Bühne dafür hat er jetzt – und fußballerisches Know-how ganz sicher auch.

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