Hopppics: Zenit St. Petersburg – Arsenal Tula 1:0

Furchen-Korrespondent Julian Hennemann legte einen Hopp in Putins Nest hin. Sein Fazit: Ein Stadion wie ein gestrandetes Raumschiff aus einer fernen Galaxy. Die acht gen Himmel schauenden Kriegszacken verraten es: irgendetwas Böses, gazpromische Klingonen vielleicht. Denn: statt Alkohol nur Heineken 0,0%, sezierende Kameraaugen like Orwells „1984“. Im Innern eine Einkaufspassage, wo sich das Volk mit Wraps, Burgern und Hot Dogs mästen darf. Polizei, Security und etwas Militär achten darauf, dass u.a. folgende Gegenstände verboten sind: Messer, Pistolen, Tränengas, Spritzen, Taser, Dynamitstangen und – Regenschirme (Todesstrafe). Dekadenz an jeder Wand und Decke spürbar, kaum ein Quadratmeter, der nicht mit Rolltreppen oder Lift anfahrbar ist. Alles derart modern, dass einige Betonwände und Pfeiler den Puristikern unter den Fans die künstlerische Freiheit gewährleisten, nur die Hälfte des Spielfeldes oder nur ein Tor zu sehen. (siehe Fotos)

Ansonsten das Übliche: 800 Millionen Euro Baukosten, Korruption, Berichte über nordkoreanische Sklavenarbeiter, Standard also. Achso, und wer bei der häuslichen Metro-Station Novokrestovskaya einen direkten Einstieg ins Stadion vermutet: weil man den ganzen Apparat von dort aus noch umrunden muss, warten auf die armen Waden noch 1,4 km Fußweg. Bei schlechtem Wetter also den Regenschirm nicht vergessen!

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