Was, nur ein Prozent?!

Neulich im Bus, zwei Typen, dem Fußball offenbar sehr zugeneigt. A: „Das muss man sich mal geben. Da spendet der Hummels ein Prozent seines Gehalts und lässt sich dafür auch noch feiern. Für ein Prozent! Lächerlich.“ B:“ Hauptsache Image polieren und das Gewissen besänftigen!“ Ich musste daran denken, wie Michael Schumacher einst zehn Millionen Dollar für die Tsunami-Opfer in Südostasien spendete und dafür mit derselben Art von Typen zu kämpfen hatte. Franz Müntefering schoss dabei den Vogel ab und vermischte Regierungspolitik mit fehlender Empathie gegenüber den Opfern: „Ich mag das nicht, dass einer 7,5 Millionen Euro gibt, der zwischendurch dann keine Steuern zahlt.“

Weil ein Prozent einfach zu wenig klingt, weil zehn Millionen Dollar in Relation gesetzt werden. Fakt ist doch, dass es sich bei „Common Goal“ um ein erstrebenswertes und möglicherweise zukunfstweisendes Projekt handelt, an dem noch viel zu wenig Fußballprofis teilnehmen. Wer das negativ beäugt, kann sich gerne einmal daran versuchen Geld zu akquirieren, was 1% von Chiellinis Gehalt entspricht. Für die gute Sache natürlich.

Zur Meldung –> http://t1p.de/qhlk

chiellini8-1506682084

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