Maximilian Schell und der Fußball

„Ich habe neben der Schauspielerei auch in Zürich Kunstwissenschaften und Philosophie sowie in Basel und München Musik- und Theaterwissenschaften studiert und mich zum Ausgleich von Bühne und Kino am Konservatorium Bern im Klavierspiel geübt, was mir immerhin einige öffentliche Auftritte, Schallplattenaufnahmen und später das Lob von Dirigent Leonard Bernstein eingebracht hat. Allerdings gehört meine große Leidenschaft dem Fußball. So spielte ich eine zeitlang recht ordentlich beim Grasshopper Club Zürich, dessen Anhänger ich bis heute bin. Das ging so weit, dass ich eines Tages meinen Vater, der Schriftsteller war, fragte: „Was wäre Dir lieber? Mein Mitwirken in der Schweizer Nati? Oder wenn ich auf der Bühne den Hamlet gebe?“ „Junge,“ antwortete er, „spiel lieber in der Nationalmannschaft!“ Es war eines der wenigen Male, wo ich den Rat meines Vaters nicht befolgte.“

Mehr zu Schell und den Grashoppers im Nachruf des Vereins: http://www.gcz.ch/news/gc-news/news/zum-tod-von-weltstar-und-gc-anhaenger-maximilian-schell/b53ac9ca1ff83ac6492ac6d43578fe79/

(Danke an Marvin Bergs)

Unbenannt

 

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