Tunnel, Licht, La Coruña

Wir schauen kurz nach Spanien. Und freuen uns. Freuen uns über einen Club, der im Jahr 2000 noch spanischer Meister war. Erinnern uns an Mauro Silva, Pauleta und an einen Spieler, der in 133 Spielen 79mal netzte: Roy Makaay. 2004 noch durch ein legendäres 4:0-Rückspiel über Milan (Hinspiel 1:4) ins Halbfinale der Champions League einmarschiert, verabschiedeten sich die Galicier 2011 nach zwanzig Jahren Primera División in die zweite Spielklasse. Ein Kunststück der üblen Sorte. Aufprall. Genickbruch. Querelen. Finanznot. Das ganze Programm. Dann die Wiedergeburt. Eine schwere. Katastrophenstart. Ab dem 20. Spieltag aber grüßte man von oben. Aufstieg. Hoffnung. Duelle gegen Erzrivale Celta Vigo in Aussicht. Augenhöhe. Endlich wieder. Von wegen! Niederlagen prasselten so hart und kalt wie keltischer Regen. Trainer José Oltra wurde entlassen. Domingos Paciência übernahm. Für zwei Monate. Dann übernahm Fernando Vázquez. Ausgerechnet Vázquez. Der trainierte zuvor Vigo. „Fernando in der Löwengrube“ oder wie sagt man? Doch sie taten ihm nichts. Ließen ihm Leib, Arbeit und Vertrauen. Wir springen. Schreiben den 13.04.2013. Deportivo La Coruña gewinnt das vierte Mal in Folge und verlässt sieben Spieltage vor Schluss nach einem langen Gang durch die Wüste die Abstiegsplätze. „Weiter, weiter, immer weiter!“ Es lohnt sich.

(Bildquelle: www.transfermarkt.de)

La Coruna

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