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Kagawa

Und täglich grüßt das Buli-Tier. Bayern wie ein gutes Pferd. BVB und Bayer im Gänsemarsch hinterher. Schalke pimpt die Autostadt mit Draxler-Motor. So trennen sich die „Kleinen“ friedlich wie „Pünkchen und Anton“, während die „Großen“ die Wahrscheinlichkeitsrechnung bestätigen. Ein Spieltag so diplomatisch wie Benjamin Franklin. Zudem die Tage der Stürmer. Gomez, Olic, Abdellaoue, Huntelaar, Lewandowski, Kießling, ja sogar Klasnic lochen. Also irgendwie alles beim Alten. Wenn da nicht die Bremer Stadtmusikanten wären. 0:1 gegen die Puppenkiste. Einfach überrollt worden vom Jim Knopf-ICE mitsamt aus Augsburg. Und  Urmel Arnautović? Der gesteht im 11 Freunde-Interview: „Die Geduld, mich zu trainieren, hätte ich nicht!“ Na dann ist ja alles in Ordnung im Hause Grimm. Platz 14 und noch mehr Märchen dann nächste Woche in Gladbach. Die Fohlen sind außer Hanke ja gerade nicht so schlecht drauf. Ein altes Buli-Prinzip lautet: Immer schön Probleme machen, wenn man eigentlich keine hat. Gott sei Dank sind am Ende aller Schlammschlachten die Medien schuld.

Nach der ersten Liga kommt? Genau, die Dritte. Nackter Wahnsinn in Münster. Im Spitzenspiel und Derbykracher zerlegt Mehmet Kara die Gäste aus Osnabrück durch Hattrick in 14 Minuten. 15.050 Zuschauer verlieren den Verstand. KSC durch 2:1 über Offenbach wieder das Maß aller Dinge. Heidenheim und Bielefeld ziehen mit je 2:0-Auswärtssiegen nach. Erfurt, Darmstadt und Babelsberg kämpfen ums Überleben. Schade. Drei Namen, die bleiben sollten. In der Regionalliga-Nord formatiert TSV Havelse Viktoria Hamburg mit 7:0 nach 6:0 Halbzeitstand. Spielt die Mannschaft gegen den Trainer?  Im Westen dreht Sportfreunde Lotte die Partie in Hälfte eins gegen die Zweite aus Leverkusen 3:2 und bleibt Spitzenreiter. Siehe auch: Kraftakt. Zeichen an die Verfolger. Arbeitssieg. Moral stimmt.

Podolski & Holtby wärmen Bänke im North London Derby. Nur „The Big Fuckin German“ aus Pattensen nickt den Anschluss per Kopf ins lange Eck. Es reicht nicht. Bale und Lennon manifestieren Platz 3. Suarez Dreierpack in Wigan. Joker Moore schießt Swansea ins Glück gegen Newcastle. Die Hammers holen wichtigen Dreier in Stoke. Robert Huth übrigens gesperrt. Und Sir Alex? Allein auf weiter Flur. 15 Punkte vor dem Stadtrivalen. Ryan Giggs Godfather! Das 1000. Spiel aber um eine Woche verschoben. Ein 4:0 gegen Norwich durch drei Hütten von Kagawa werden da zur guten, alten Randnotiz. In Italien geht Lazio mit 0:3 bei Milan baden. Inter siegt nach 0:2-Rückstand 3:2 in Catania. Neapel kommt bei Maradona-Besuch nicht über 1:1 gegen Juve hinaus. Also wie in der Buli: Alles beim Alten. Es kann anscheinend nur einen geben.

Sergio Ramos macht das Siegtor im Clásico, zweite Ausgabe. Messi trifft, wird aber durch Reals „B-Elf“ eingekesselt. Gerüchten zufolge ist Otto Rehhagel bei Milan und Real als taktischer Berater auf ehrenamtlicher Basis eingestellt.  Ansonsten viel Leere. Verfolger Malaga und Atletico 0:0. Eine von drei Nullnummern. Escudero trifft für Getafe. Nur San Sebastian und Betis schenken sich je drei Schnäpse ein. Ein Fest für die ganze Familie. St. Germain verliert beim Drittletzten. Lyon aber nur Remis. Wenig Tore. Noch weniger Highlights. Drama, baby! More Drama! Porto patzt. Benfica nach 1:0-Sieg bei Bei-Mar nun zwei Punkte in Front. In Portugal ganz klar die Vorentscheidung auf die Meisterschaft! Glückwunsch zum 33. Titel.

Austria Wien souverän 4:0. Rapid peinlich 1:2 in Wolfsberg. Grashopper nur 0:0 in Lausanne. Basel rückt auf zwei Punkte ran. Drama, baby! Ebenso Belgien. Anderlecht nach 2:2 in Brügge nur noch drei Punkte vor den Wunderkindern des SV Zulte Waregem (Belgischer Pokalsieger 1984, 2006). In Aserbaidschan putzt FK Baku den Gast Räven Baku 2:1. Inter Baku nur 0:0. Neftci Baku landet Auswärtscoup und AZAL Baku quält Qäbälä mit 6:1. Apropos Hauptstadt! (Was eine Überleitung! Stark Furche, ganz stark!) Die Hertha vergeigt das Vorlegen in Dresden. 29174 Zuschauer plus Peter Pacult in Ekstase. So, so, so wichtig. Lautern unterirdisch. Köln zu nachgiebig. Nur Sandhausen so eiskalt wie des Vodkas reine Seele. 3:1-Shot im untersten Keller bei Jahn Regensburg. Die haben übrigens am Mittwoch den Bau eines neuen Stadions verabschiedet. Derweil  zieht die Alemannia aus Aachen möglicherweise ins Karl-Knipprath-Stadion nach Jülich um. Also liebe Regensburger, immer erst einmal schauen, dass die Murmel vernünftig rollt. Alles andere ist Schnee von morgen.

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