Lothar statt Loddar

Artikelempfehlung: In der aktuellen 11 Freunde-Ausgabe #134 interviewt Alex Raack unseren Rekordnationalspieler Lothar Matthäus. Nach Talkrunden bei Beckmann, Beziehungslivetickern in Blogs und monatlichen Fotoalben in „Bunte“ und „Gala“ ein balsamierendes Gespräch, das Matthäus anders definiert als durch Frauen, TV-Lacher oder Trainergastspiele. Es tut gut, einem Journalisten zu folgen, der nicht mit aufgerissenen Augen das idealste Klatschpressenzitat sucht wie ein Hai seine Beute. Ja, manch öffentlicher Auftritt Matthäus bedarf keines Kommentars. Doch ist dies keiner persönlichen Entwicklung zuzuschreiben. Schon während seiner aktiven Zeit galt Deutschlands einziger Weltfußballer als unbequem und konfrontierend. Der Unterschied: nun kann er die Antworten nicht mehr auf dem Platz geben. In diesem Interview wirkt er sicher und reflektiert. Es scheint, als fühle er sich sicher. Sicher gegenüber Alex Raack, der in diesem Gespräch offenbar jede Form von massenkompatibler Pressegeilheit ausblendet. Wann haben wir das letzte Mal einen respektvollen Beitrag über Lothar Matthäus lesen oder sehen dürfen? Dieser Artikel erfüllt dies. So bleibt Matthäus nicht nur Weltfußballer 1990, sondern auch Mensch und kein Objekt. Danke Alex Raack.

(Das komplette Interview in: 11 Freunde #134, S. 119 – 122)

Matthäus 11 Freunde

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