Tresentipp-Gewinner Florian Miss

gewann das Buch “Bobby Charlton – My England Years: The Autobiography“. Er tippte FC Lustenau vs. Austria Lustenau 1:3 und schreibt uns:

Moin, moin liebes Furcheteam,
geiles Teil. Den Ösitresentipp und eine Autobiographie von SIR ROBERT „BOBBY“ CHARLTON gewonnen! Dabei kam mir in den Sinn, was verbindet eigentlich diese Legende des gepflegten Fußballsports mit Österreich? Lösung nahte durch Recherche. Bei seiner ersten WM Teilnahme 1958 in Schweden traf er mit England in der Gruppe 4 auf die Ballzauberer aus der Alpenrepublik. Nach einem 2:2 der Three Lions gegen die UdSSR, einem 0:0 gegen Brasilien musste sich das englische Team um Charlton nach einem denkwürdigen 2:2 gegen Österreich und einer Niederlage in den Play Offs gegen Sviet Russland frühzeitig aus dem Tunier verabschieden.

Was verbindet mich mit unserem Nachbarstaat im Süden? Am Sonntag vor dem Austragungstag des Tippspiels hatte ich beim Tatort aus Wien ein gutes Gefühl. Der Fall war spannend insziniert, die Bilder fast schon etwas überzogen mit industrial-electro Musik untermalt, was der teilweise komisch, aber grundsätzlich ernst-melancholischen Darstellung nicht ihre Glaubwürdigkeit nahm. Zum ersten Mal hatte ich in dem Ermittlerteam aus der Alpenrepublik nicht einen zwangsläufigen Beiwagen der ARD gesehen, um einen harmonischen Status Quo einer deutschsprachigen Fernsehanstalt willen, die natürlich auch die Zuschauer in Österreich bedienen und zufrieden stellen möchte. Es muss wohl manchmal nur bewusster hingeschaut werden.

Ähnliches gilt vermutlich auch für den österreichischen Fußball. Zuweilen belächelt aus Sicht einer sicher deutlich stärker einzuschätzenden Premier League oder auch einer deutschen Bundelsiga, aber dennoch unterhaltsam, spannend, und nicht immer nur ein Mitläufer, den es beiläufig zu beäugen gilt. So etwas in dieser Art werden sich die Fußballer um Sir Booby Charlton 1958 auch gedacht haben. Dabei sei angemerkt, dass die Freude über den Gewinn eines Tresentipps mit in die Sicht auf den österreichischen Fußball einfließt und ihn eventuell auch dadurch für mich gerade besser erscheinen lässt, als er in Wirklichkeit ist. Aber was ist schon Realität? Die Gewissehiet und überschwängliche Zufriedenheit nach mehreren Versuche auch mal den Siegern im starken Schottische-Furche Tresentipp anzugehören ist definitiv real. Großer Dank an alle Organisatoren desselben. Beim nächsten Mal geht’s weiter!

Beste Grüße Flo M. und die Peking-Ente

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