Tresentipp-Gewinner Niklas Brachmann

gewann den Film „Mean Machine – Die Kampfmaschine“ mit Vinnie Jones. Er tippte Al-Ahli vs. Al-Hilal 1:0. Er schreibt:

„Da ist er – einer der drei Gewinner des 7. Tresentipps der Schottischen Furche.
Galant in Schottenrockoptik, geschmückt mit dem Trikot eines seiner großen Idole: Die Rede ist von Mario Balotelli.
Doch warum ist der eines meiner Idole? Die Antwort liegt auf der Hand, denn endlich gibt es mal einen Überflieger, der gegen sämtliche Profikonventionen anzugehen scheint.
Fußballstar, das ist ein Ausdruck, der heute gar inflationär verwendet wird. Da wird ein Ryan Babel schon von zweitklassigen Kommentatoren zum Weltstar erklärt, ebenso wie sämtliche Carrolls und Arbeloas dieser Welt.
Was sind aber echte Stars? Natürlich kommen einem da sofort Namen wie Messi, Iniesta, Xavi oder auch Ronaldo in den Sinn. Aber was haben diese außer brilliantem Fußballspiel zu bieten? Wo sind die Zähne, Ellbogen und Stinkefinger geblieben, die wir von Basler, Kahn und Effenberg kennen? Wo sind die Star-Allüren, von denen bei jeder Hollywood-Diva die Rede ist? Diese Leute sind allenfalls Vollprofis, die sich in ihrer Karriere stromlinienförmig bewegen.
Wenn ein Mann diese Attribute vereint, dann ist es Mario Balotelli. Wer sich so vehement gegen die bestehenden Normen von Fußballprofis wehrt, Kinder mit Dartpfeilen bewirft, seine Bude in einem Feuerwerk aufgehen lässt, fragwürdige Modetrends setzt, seine Frisur ähnlich oft wie der erloschene Star Marcelinho wechselt und trotz allem mit überragenden Leistungen auf dem Platz aufwartet, der ist ein Star – und nicht bloß ein Profi.
Solche Leute sind es, die polarisieren. José Mourinho sagte während seiner Zeit bei Inter, Balotelli sein wie ein Kind, mit dem man nicht arbeiten könne. Sein aktueller Coach Roberto Mancini hingegen ist, abseits Balotellis Eskapaden, oft voll des Lobes: „I don’t know why, but it’s impossible for Mario to miss a penalty.“
Dies war Mancini auch vor kurzem beim Spiel gegen Tottenham bewusst, als er Balotelli – entgegen der bestehenden Bauernregel „Der Gefoulte tritt nie selbst an“ – einen selbst heraus geholten Elfmeter in der 95. Spielminute schießen lies und dieser ihn trocken verwandelte. Der Mann ist ein Rebell. Und dennoch hat er Qualität.

Genauso verhält es sich auch mit der „Schottischen Furche“. Die sind Rebellen. Denn über jedes popelige Bundesliga- oder Premier League-Spiel kann jeder berichten. Wer den Globus allerdings von Atlantis bis nach Narnia bereist und aus der fünften jordanischen Liga vor Ort berichtet, der ist mein persönlicher Star. Mit dem Tresentipp macht die Schottische Furche es dem Kreisklassen-Stammtisch zudem möglich, mit seiner Tipperei den persönlichen Scharfsinn unter Beweis zu stellen und das ganz unverbindlich über das Internet.
Wem ich nun zu verdanken habe, dass ich die Partie Al-Ahli Dschidda gegen Al-Hilal Riad nun folgerichtig mit 1:0 getippt habe, weiß ich nicht. Vielleicht Mutti, vielleicht Vaddi, vielleicht aber auch dem Torschützen, dessen Namen ich dem arabischen Kommentator leider nicht entnehmen konnte. In jedem Fall bin ich aber der Schottischen Furche sowie der Sponsorin Nadine Marburger dankbar, die ein solches Tippspiel überhaupt möglich machen.

Ihr seid Stars für mich.
Für die DVD „Mean Machine“ bedanke ich mich auf diesem Weg bei Euch.
Niklas“

Wir danken unserem Unterstützer und Förderer des „Tresentipps“: Zahnarztpraxis Dr. Nadine Marburger

 

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