Hopp Done: 1. Bundesliga, Deutschland

Match: 1. FC Köln vs. 1 FC Nürnberg 1-2
Ground: RheinEnergie Stadion
Tore: 0-1 Simmons (30. FE), 0-2 Simmons (36. HE), 1-2 Chihi (39.)
Zuschauer: 43.200

Nachdem wir nun wissen, dass der FC die nötige Qualität besitzt und sogar auf der anderen Rheinseite gewinnen kann, können wir uns gewissenlos auf das Sodom und Gomorrha-Heimspiel gegen Nürnberg stürzen.

Samstagabend, irgendwo im Dschungel. Der junge Mann schaut aus seiner Holzhütte auf die sich von Regen biegenden Blätter herab. Er denkt an den Sinn des Lebens, an seine Geburt, an den Weltuntergang, an Gott und Kriege, an Heimat und ein warmes Bett. Nein, die Rede ist nicht von Colonel Walter E. Kurtz in Apocalypse Now. Nein, den jungen Mann hat es viel schlimmer erwischt: Furchen-Reporter Schäfer hatte sich wiedermal ein Spiel des 1.FC Köln angetan. Und bei Gott, eines haben Hanno Schäfer und Marlon „Curtz“ Brando gemeinsam: Sie haben beide „das Grauen gesehen“! Vielleicht würde Schäfers Monolog über die Dualität seines ganz eigenen Krieges sogar länger dauern als Brandos legendäres 18Min-Exempel.

Zumindest das Drumherum war wieder lustig. Die Kölschen sind eben schon ein feines Volk und das Kölsch schmeckt auch immer wieder vorzüglich, wenn es kalt ist. Nachdem man das erste Rondell am Stadion unbeschadet hinter sich gelassen hatte, ging es sofort ins Stadion – der größte Fehler an diesem Tag! Das Bier und die Wurst schmeckten zwar auch dort, allerdings musste schon nach der ersten Halbzeit mit Onkel Doktor ein Termin für Montagmorgen vereinbart werden. Irgendetwas bekam da meinen Augen nicht…

Das Niveau des Spiels war sehr flach, was man von den Pässen nicht behaupten konnte. Der alte Treter aus Belgien, Timmy Simmons, durfte sich gleich 2x in die Torschützenliste eintragen, was er wohl das letzte Mal in der E-Jugend schaffte! Die Kölner traten um sich wie die Vandalen. Leider auch im Strafraum, was zu den 2 Elfmetern führte. Die Franken hielten mit Schwert und Axt dagegen: Stürmer Pekhart hatte wohl wichtigere Termine oder auch einfach genug von „Hoch und Weit“, langte zweimal hin und verabschiedete sich unter die warme Dusche. Kurz vorher netzte der ehemals vom Express als Riesentalent betitelte Adil Chihi ein und machte es…auch nicht spannender.

Die 2. Halbzeit war so ideenlos wie die Frisur von Peter Neururer. Köln fiel bis auf ein Abseitstor von Prinz Poldi wieder nur durch unkontrolliertes Zertreten auf: Miso Brecko „Fussballgott“ ging mit Knallrot ebenfalls vorzeitig vom Platz. Nürnberg konterte noch drei Mal gefährlich, jedoch ohne Erfolg. Dann pfiff der beste Mann am Platz, Schiri Michael Weiner, ab. Diese Leistung muss auch einfach mal erwähnt werden, nachdem die Schiedsrichter so oft in der Kritik stehen.

Für die Heimfahrt wurde sich noch mit drei Kannen Kölsch eingedeckt um dieses „Fussballspiel“ hinunterzuspülen. Mund abputzen, weitermachen! Kann ja nur besser werden. Hat der FC am Wochenende ja auch eindrucksvoll in Leverkusen bewiesen. Aus Niederlagen lernt man eben!

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